Was ist biologisches Dekodieren?

Es handelt sich dabei um eine Synthese verschiedener internationaler Recherchen, die sich das Verständnis der Ursachen, des Verlaufs und der Genesung von Krankheiten zum Ziel gesetzt haben. Aus diesem Verständnis heraus ist natürlich auch eine andere Art von Therapie entstanden.

Diese therapeutische Verfahren kann unabhängig und parallel zu jeder anderen Therapie oder Medikation angewendet werden.

Das biologische Dekodieren ist schon in weiten Teilen der französischsprachigen Welt bekannt, wo auch Publikationen und Bücher zum Thema erschienen sind. Nunmehr werden auch diese faszinierenden Erkenntnisse dem deutschen Sprachraum zugänglich gemacht.

Es geht zunächst darum, den Auslöser des Symptoms (der Erkrankung) in der Lebensgeschichte und der Lebenssituation des Patienten zu finden.

Wenn wir uns dann die Lebenssituation seiner Eltern (besonders während seiner Zeugungsphase, Schwangerschaft und Geburt) näher ansehen, verstehen wir, weshalb der Patient in dieser seiner auslösenden Stresssituation genau auf die ihm eigene Art und Weise reagiert, denn während der Schwangerschaft wird das Kind konditioniert. Es erlebt die Welt mit all ihren Gefahren und Stresssituationen durch die Mutter. (Bruce Lipton)

Stellen wir uns ein Kind vor, dessen Mutter vor, während und nach der Schwangerschaft Alkohol zu sich nimmt. Das Kind stellt sich darauf ein, es muss eine Lösung, ein System, finden, das es ihm erlaubt, diesen Alkohol zu verarbeiten. Es wird dieses Phänomen als einen Begleitumstand seiner Existenz betrachten. Später wird es also Tendenz haben, den Alkohol zu suchen, um z.B. ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Wärme (siehe Schwangerschaft) wieder zu finden.

Wenn die Mutter während der Schwangerschaft eher depressiv war, so wird das Baby diese Reaktion seiner Mutter in seiner „Zellerinnerung“ (Membran) gespeichert haben und eine Depression ist vorprogrammiert, es braucht sich nur noch die auslösende Situation in seinem Leben zu ergeben.

Es registriert die Reaktionen der Mutter auf verschiedene Stressfaktoren (auf hormonalem Wege) und wird später - zum gegebenen Zeitpunkt – nach genau diesem Schema (über)reagieren. (Siehe auch unter Publikationen: Artikel über Hyperaktivität und Schulschwierigkeiten.)

Bei genauerem Hinsehen wird aber dann klar, dass bereits die Erlebnisse der Vorfahren dem Reaktionsmodus (im Stressfall) zu Grunde liegen.

Der Verhaltenskode des Patienten wird auf allen Ebenen ersichtlich und verständlich. Es wird auch ihm bewusst, welche die tiefen Ursachen seiner Krankheit sind, und dass er im Grunde von allen möglichen Krankheiten nur diese eine bekommen konnte.

Die therapeutische Arbeit liegt nun darin, ihm aus dem vorprogrammierten Verhaltensmuster heraus zu helfen und ihm andere Reaktionsmöglichkeiten zu erschließen.